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Jede Medaille hat zwei Seiten
Wieviele Gräber kommen hinzu?
Lösung: Schilder richtig lesen
Link zu meinem Beitrag zum Thema auf Polen-Heute.de

Jede Medaille hat zwei Seiten

In meinem Artikel „Allerheiligen? Ab nach Warschau“  wollte ich Ihnen voller Stolz mitteilen, wie wundervoll und schön die Feierlichkeiten auf dem Warschauer Powązki-Friedhof in Warschau sein können und tatsächlich auch jedes Jahr sind.

Doch bei all dem Trubel, fröhlichem Chaos und der anschließenden Atmosphäre voller Ruhe und Besinnung, die man am Abend auf den Friedhöfen spürt, gibt es an ALLEN Allerheiligen-Wochenenden die traurige Statistik über die Anzahl der betrunkenen Autofahrer, Unfälle und Toten. Bei all meiner Liebe zu Polen und vor allem zu Warschau – ich bin jedes Mal enttäuscht über die hohen Totenzahlen, welche nicht von ungefähr kommen. Den Polen fehlt schlicht und einfach das vorausschauende Autofahrer-Auge. Es nervt wirklich, wenn man ständig den hetzenden Vollidioten ausweichen muss, weil die glauben, dass größere Autos ihnen mehr Rechte einräumen, weil sie mehr Pferdestärken unter der Maske haben. Viele schaffen es dabei schließlich nicht dem Totengräber von der Schippe zu springen.

Wieviele Gräber kommen hinzu?

428 Unfälle, 39 Tote und 531 Verletzte. Jeder elfte Unfall endete mit dem Tod des Fahrers. Letztes Jahr war es jeder achte.

Es wurden zudem 1197 alkoholisierte Autofahrer angehalten. Letztes Jahr waren es 1337. Der Polizeisprecher nennt das einen Erfolg der Aufrufe und der Aufklärung in den Medien in den letzten Wochen und Monaten.

Ist diese Bilanz nicht erschreckend? Ich werde Polen und Warschau im deutschen Sprachraum würdig vertreten und falsche Beschuldigen versuchen klarzustellen. Doch beim Autofahren in diesem Land hört für mich der Spaß auf. Es ist wide

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rlich, wenn ich sehe, dass mich eine Frau bei 120 km/h von hinten drückt und zwingt, zur Seite zu fahre, obwohl links und vor mir überall andere Autos fahren. Dabei sei erwähnt, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 11 km/h lag. Das war aber noch nicht das Eklige – es war vielmehr die Tatsache, dass ich während des Überholvorganges ein kleines Kind auf einem Kindersitz sah. Falls diese Frau Deutsch versteht und eventuell diesen Abschnitt gerade liest: SCHÄMEN SIE SICH!!!!

Lösung: Schilder richtig lesen

Das soll jetzt auch nicht heißen, dass man mit dem Auto nicht nach Polen kommen sollte. Es überleben nämlich die, die sich an die Regeln halten. Falls Sie also Polen mit dem eigenen Gefährt erkunden wollen, dann lesen Sie einfach die Straßenschilder und übersetzen Sie diese auch richtig. 50 heißt 50, 70 heißt 70 – übrigens ist das in allen Sprachen der Welt so – ganz einfach. Dann kann nichts schief gehen. Die Idioten ignorieren Sie einfach, denn für die ist Schweigen die größte Strafe.

Auf www.polen-heute.de habe ich zu diesem Thema ebenfalls einen kleinen Überblick verfasst. Dort erfahren Sie mehr über die alljährliche Aktion „Grablicht“, über die offiziellen Polizeistatistiken und erhalten Kenntnis, wie die Statistiken im direkten Vergleich mit anderen Staaten gelesen werden müssen.

Die angehängte Tabelle ist der Grund, warum bei diesem Thema kein Blatt vor den Mund genommen werden darf. Ich persönlich werde nicht einfach zuschauen und weiterhin den Status eines „nervigen Sonntagsfahrers“ beibehalten. 

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Hier geht es direkt zu meinem Artikel  „Allerheiligen in Polen – Grablichter auf Friedhöfen und Straßen“ auf der Internetseite www.polen-heute.de. 

Erklärung:

Ein Mal in der Woche wird auf der Internetseite http://www.polen-heute.de ein von mir verfasster Artikel veröffentlicht. Das Thema darf ich mir selber aussuchen. Bei der Wortwahl bin ich frei und werde sonst nicht eingeschränkt. Schauen Sie mal rein.

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